Vertragspartner und Land
Prüfen Sie, welche juristische Bank die Einlage entgegennimmt und in welchem Land sie zugelassen ist. Marke, Vermittlungsplattform und rechtlicher Vertragspartner können unterschiedliche Unternehmen sein.
CN Finance AG · Festgeldwissen
Festgeld verbindet einen vereinbarten Zinssatz mit einer festen Bindungsdauer. Hier finden Sie Orientierung zu Laufzeit, Verfügbarkeit und den Bedingungen, die vor einer Anlage wirklich zählen.
Planungswerkzeug
Geben Sie einen eigenen Zinssatz ein und sehen Sie, wie sich Betrag und Laufzeit auf die rechnerische Verzinsung auswirken.
Deutsche Dezimalschreibweise wird unterstützt; 0 % ist zulässig.
Der gewählte Zinssatz ist Ihre Eingabe und kein Bankangebot.
Ihre Berechnung
Zwischensummen der einfachen Verzinsung bis zum jeweiligen Abschnittsende.
Die Zeitabschnitte erscheinen, sobald alle Eingaben gültig sind.
Methode: einfache zeitanteilige Nominalverzinsung, ohne Zinseszins, Steuern oder Gebühren. Tatsächliche Auszahlungen richten sich nach den jeweiligen Vertragsbedingungen.
01 / Grundlagen
Festgeld ist eine Bankeinlage mit vereinbarter Laufzeit. Sie zahlen den Anlagebetrag ein und erhalten – sofern der Vertrag dies vorsieht – einen festgelegten Zinssatz für den vereinbarten Zeitraum. Zum Fälligkeitstermin wird das Kapital entsprechend den Vertragsbedingungen zurückgezahlt; Zinsen können schon vorher oder erst dann ausgezahlt werden.
Einzahlung, Laufzeitbeginn und Fälligkeit im Vertrag genau prüfen.
Der rechtliche Vertragspartner ist wichtiger als der Markenname.
Während der Bindung kann der Zugriff auf das Geld eingeschränkt sein.
02 / Laufzeit und Liquidität
Die passende Laufzeit beginnt nicht beim Zinssatz, sondern bei Ihren absehbaren Ausgaben und Ihrem verfügbaren Reservebetrag.
Planen Sie bekannte Ausgaben, unerwartete Reparaturen und einen ausreichenden frei verfügbaren Puffer außerhalb einer gebundenen Anlage.
Der Fälligkeitstermin sollte vor einem geplanten Immobilienkauf, einer Steuerzahlung oder einem anderen Kapitalbedarf liegen – mit Spielraum für Auszahlung und Überweisung.
Eine längere Laufzeit bedeutet nicht automatisch bessere Konditionen. Berücksichtigen Sie, wie sich Ihr Bedarf ändern kann und welche Möglichkeiten der Vertrag bei vorzeitiger Verfügung vorsieht.
03 / Sorgfältig vergleichen
Ein sinnvoller Vergleich stellt die Konditionen in ihren Zusammenhang: Wer nimmt die Einlage entgegen, wann ist sie verfügbar und welche Regeln gelten?
Prüfen Sie, welche juristische Bank die Einlage entgegennimmt und in welchem Land sie zugelassen ist. Marke, Vermittlungsplattform und rechtlicher Vertragspartner können unterschiedliche Unternehmen sein.
Vergleichen Sie den Nominalzins p.a. zusammen mit Laufzeit, Zinszahlung und Zinseszins-Regelung. Ein identischer Jahreszins kann je nach Auszahlungstermin zu unterschiedlichen Zahlungseingängen führen.
Bei einer Fremdwährung wirkt sich der Wechselkurs auf den späteren Gegenwert in Euro aus. Auch bei Euro-Anlagen mindert Inflation gegebenenfalls die Kaufkraft des zurückgezahlten Betrags.
Klären Sie, ob Gebühren anfallen und welche steuerlichen Regeln für Ihren Wohnsitz gelten. Prüfen Sie außerdem Mindestbetrag, erforderliche Unterlagen und die Fristen für Anlage und Auszahlung.
Ein Ansatz zur Laufzeitplanung
Eine sogenannte Festgeldleiter beschreibt die Idee, unterschiedliche Teile des verfügbaren Kapitals zu verschiedenen Zeitpunkten fällig werden zu lassen. Das kann regelmäßige Entscheidungspunkte schaffen, statt den gesamten Betrag an einen einzigen Termin zu binden. Es ist ein Planungsprinzip, keine pauschale Empfehlung: Verfügbarkeit, mögliche Mindestbeträge, Gebühren und individuelle Ziele bestimmen, ob es zu Ihrer Situation passt.
Legen Sie vorab fest, welche Fälligkeitstermine und welcher frei verfügbare Betrag für Ihren Alltag sinnvoll sind.
04 / Zuständigkeit prüfen
Prüfen Sie vor einer Anlage den rechtlichen Banknamen, das zuständige Sicherungssystem, die gedeckte Einlage und mögliche Ausschlüsse. Die Systeme unterscheiden sich nach Rechtsraum; eine pauschale Aussage gilt nicht für jedes Produkt oder jeden Einleger.
Schweiz
Das Schweizer System schützt gedeckte Guthaben grundsätzlich bis CHF 100.000 pro Kunde und Bank beziehungsweise Rechtseinheit. Ob eine Einlage erfasst wird, hängt unter anderem von der Bank, der Art der Einlage und den geltenden Regeln ab. Details erläutert esisuisse.
Informationen bei esisuisse (öffnet in neuem Tab)Europäische Union
In der EU schützen nationale Einlagensicherungssysteme gedeckte Einlagen grundsätzlich bis 100.000 Euro je Einleger und Bank. Maßgeblich sind die konkrete Bank, die Einlage und die jeweils geltenden Voraussetzungen. Die Europäische Kommission erläutert den gemeinsamen Rahmen.
Informationen der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Tab)Bankprofile
Offizielle Bankseiten zur Orientierung. Die Nennung bedeutet keine Partnerschaft oder Vermittlung.
Deutschland
Produktinformationen direkt bei Deutsche Bank. Konditionen können sich ändern.
Offizielle BankseiteDeutschland
Produktinformationen direkt bei DKB. Konditionen können sich ändern.
Offizielle BankseiteDeutschland
Produktinformationen direkt bei TARGOBANK. Konditionen können sich ändern.
Offizielle BankseiteDeutschland
Produktinformationen direkt bei ING. Konditionen können sich ändern.
Offizielle BankseiteBelgien
Aktuelle Festgeldkonditionen nicht bestätigt.
Offizielle BankseiteDeutschland
Produktinformationen direkt bei Commerzbank. Konditionen können sich ändern.
Offizielle BankseiteEs werden keine nicht bestätigten Zinsen oder Laufzeiten ergänzt.
Unverbindlich Kontakt aufnehmenWissen vertiefen
Sie überlassen einer Bank einen vereinbarten Betrag für eine feste Laufzeit. Zinssatz, Laufzeit, Zinsgutschrift und Fälligkeit werden im Vertrag festgelegt. Während der Laufzeit ist das Geld üblicherweise nicht frei verfügbar; maßgeblich bleiben die Bedingungen des konkreten Vertrags.
Eine vorzeitige Verfügung ist bei Festgeld häufig ausgeschlossen oder nur in besonderen, vertraglich oder gesetzlich vorgesehenen Fällen möglich. Planen Sie deshalb mit Geld, das Sie während der gesamten Bindung nicht benötigen, und lesen Sie die Kündigungsbestimmungen vor Abschluss.
Je nach Produkt werden Zinsen regelmäßig gutgeschrieben oder zusammen mit dem Kapital am Laufzeitende ausgezahlt. Der Vertrag legt fest, auf welches Konto gezahlt wird und wann der Zahlungstermin ist. Berücksichtigen Sie mögliche Bankarbeitstage und Fristen.
Manche Verträge sehen vor, dass sich die Anlage verlängert, wenn Sie nicht innerhalb einer bestimmten Frist widersprechen. Dabei können für die neue Laufzeit andere Konditionen gelten. Notieren Sie den Fälligkeitstermin und prüfen Sie rechtzeitig die vereinbarten Verlängerungsregeln.
Ein Laufzeiten- oder Festgeldleiter-Modell verteilt einen Anlagebetrag gedanklich auf mehrere Fälligkeitstermine. So kann in regelmäßigen Abständen Kapital verfügbar werden. Die passende Struktur hängt von Ihrem Liquiditätsbedarf, Vertragsbedingungen und persönlichen Zielen ab; es gibt keine allgemein passende Aufteilung.
Nein. Der Rechner zeigt eine einfache Brutto-Rechnung. Steuern, Gebühren, Inflation und bei Fremdwährungen Wechselkurse können das tatsächliche Ergebnis beeinflussen. Die steuerliche Behandlung hängt von Ihrem Steuerwohnsitz und Ihrer persönlichen Situation ab.
Persönlicher Austausch
Kontaktieren Sie CN Finance AG für eine allgemeine Auskunft. Diese Seite enthält keine konkreten Anlageangebote.